Wir machen
alles.
Manches
morgen,
manches
übermorgen,
manches
vielleicht,
manches
überhaupt nicht.
Das Jahr hat
die 6. Kalenderwoche erreicht.
Unser Keller
wird derzeit zugeschüttet. Zuvor wurden noch Abwasserrohre verlegt. Leider
konnten wir nicht sehen, ob diese auch an die Kellerschächte angebracht wurden.
Ich schätze, wir werden es spätestens merken, wenn das Grundwasser nicht mehr
abgepumpt wird.
Meine
Skepsis bezüglich der Bauweise unseres Kellers ist noch immer vorhanden.
Bei der „weißen Wanne“ bildet die
Bodenplatte zusammen mit den aus wasserundurchlässigem Beton hergestellten
Wänden eine Flächenabdichtung. So müssen lediglich die Boden-Wand-Fuge sowie
die Wandstöße mit einem zugelassenen Fugenabdichtungssystem gegen eindringende
Feuchtigkeit geschützt werden. In beiden Fällen wird die Bodenplatte vor Ort
mit wasserundurchlässigem Beton gegossen.
Wie bereits
erwähnt, gab es kein Fugenabdichtungssystem, das für mich sichtbar gewesen
wäre.
Auch die
angebrachte Perimeterdämmung entspricht nicht wirklich meinen laienhaften
Vorstellungen, denn eigentlich sollte eine Perimeterdämmung folgendermaßen
angebracht werden:
- Zunächst muss der Boden ausgehoben werden.
(Bei Altbauten wird ein Graben entlang der Grundmauer ausgehoben.)
- Je nach Nutzungsweise des Kellers wird über
die Art der Dämmung entschieden. (In einem Waschraum würde z. B. mehr
Feuchtigkeit entstehen als in einem Wohnraum.)
- Die Mauer wird gesäubert und Risse
verspachtelt. (Gelten Fugen auch als
Risse???)
- Anschließend muss die Wand vollständig
austrocknen. (Trocken??? Es hat
ununterbrochen geschüttet und die Feuchtigkeit war an den Wänden nicht zu
übersehen)
- Es wird Mörtel zwischen Fundament und Mauer
verteilt. (Himmel, wäre das schön
gewesen)
- Die Mauer wird mit Bitumen-Vorstrichmittel
gestrichen und erhält einen Isolieranstrich. (Hilft eigentlich so ein Anstrich, wenn er nicht durchgehend
aufgebracht wird????)
- Es werden mehrere Lagen geklebter
Sperrbahnen oder Kunststoffbahnen angebracht. (Geklebt oder angebracht wurde rein gar nix – schon gar keine Bahnen).
- Als letztes werden die Dämmplatten (z. B.
XPS, EPS, Schaumglas) montiert. (Ja,
die Teile sind vorhanden – irgendwie … mehr oder weniger)
Wir haben übrigens inzwischen auch Treppen.
Und im Erdgeschoss eine getrennte Decke bzw. einen vom Nachbarhaus getrennten Boden - zumindest sieht es optisch danach aus. Ob die Dämmung in der kompletten Fuge (also bis in den Keller) reicht, ist nicht bekannt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Zukunft: die
Ausrede all jener, die in der Gegenwart nichts tun wollen.






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